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Autor: plangel

Drohnenstaffel übt an der Lahn

Der erste Einsatz unserer Drohnenstaffel lässt zum Glück noch auf sich warten, aber wir trainieren weiter, um für alle Einsatzsituationen gewappnet zu sein. Da die Kameratechnik der Drohne auch zur Ortung von Personen an und in Gewässern geeignet ist, wurde im Rahmen des letzten Übungsdienstes auf der Lahn geübt.
 
Ein blauer Schwimmkörper wurde von der Bootsbesatzung versteckt. Ziel der Übung war es, diesen mit Hilfe der Drohne zu orten und das Motorrettungsboot anhand des Luftbildes zum Objekt zu navigieren.
Diese Art der Kommunikation wird uns auch bei anderen Einsätzen in unübersichtlichem Gelände helfen, die Kräfte zum Ziel zu führen.
Der Drohnenpilot ist mit einer grauen Kennzeichnungsweste mit leuchtgelb-schwarzem Karomuster auf Rücken- und Vorderseite gekennzeichnet

 

Rettungsübung bei Wetzlarer Polizeischau

Ihr habt euch schon immer gefragt, wie die Feuerwehr bei einem Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen vorgeht?

Am vergangenen Sonntag konnten euch unsere Einsatzkräfte aus Niedergirmes zusammen mit dem Malteser Hilfsdienst dies demonstrieren. Nachdem der Verein Pro Polizei Wetzlar e.V. bei uns angefragt hatte, ob wir bei der 10. Wetzlarer Polizeischau unterstützen könnten, haben wir natürlich sofort zugesagt. Neben vielen anderen Mitstreitern aus dem Blaulichtbereich aber auch anderen Vereinen durften wir uns mit der Drehleiter aus Büblingshausen und dem Löschgruppenfahrzeug aus Niedergirmes präsentieren.

Unsere Feuerwehrfrauen und -männer konnten viele Fragen zu unserer Arbeit und unseren Fahrzeugen beantworten, auch eine Besichtigung der Fahrzeuge war möglich.

Mittags stand dann eine kleine Übung auf dem Programm. Zwei unserer Jugendfeuerwehrmitglieder mussten aus einem Fahrzeug „gerettet“ werden. Moderiert von Alexander Lotz staunten viele Zuschauerinnen und Zuschauer, wie unsere Ausrüstung zum Einsatz kam und die beiden Jugendlichen „gerettet“ wurden.

Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals recht herzlich, dass wir auch in diesem Jahr wieder dabei sein durften.

 

Übergabe neuer Ausgehuniform

Was vor einigen Jahren noch auf dem Papier der Wehrführer stand, wurde am Dienstag Wirklichkeit. Nach rund 14 Monaten Lieferzeit konnte Oberbürgermeister Manfred Wagner 350 Ausgehuniformen an Erwin Strunk, Leiter der Feuerwehr Wetzlar, übergeben.
 
„Dies ist ein weiteres Zeichen dafür, dass wir die Feuerwehr wertschätzen und als wichtigen Bestandteil unserer Stadt wahrnehmen“, so Wagner. Erwin Strunk ergänzte, dass mit den neuen Uniformen ein klares Zeichen gesetzt werde: „Wir sind EINE Stadt, wir sind EINE Feuerwehr“. Dieser Satz sei bei der damaligen Entscheidung von allen Wehrführern als Leitsatz mitgetragen worden. Im Laufe der Jahre hat sich das Erscheinungsbild der Uniformen immer wieder verändert, so dass z.B. bei besonderen Anlässen kein einheitliches Auftreten möglich war.
 
Die neue Dienstbekleidung ersetzt die bisherigen Uniformen, die überwiegend rund 30 Jahre alt waren. Mit ihr ist es nun für alle möglich, einheitlich nach außen aufzutreten. Auch bei der Passform hat sich einiges getan, denn es gibt Konfektionsgrößen für Damen und Herren. Die Anschaffungskosten betrugen circa 50.000 Euro.
 
Einen besonderen Dank richteten Oberbürgermeister Manfred Wagner und Erwin Strunk an die konstruktive und harmonische Zusammenarbeit mit dem Wehrführerausschuss, aber auch an die Mitarbeiter der städtischen Kleiderkammer, die vor allem in den letzten beiden Wochen einen hohen organisatorischen Aufwand mit der Ausgabe an die einzelnen Stadtteilwehren hatten.

Gemeldeter Zimmerbrand in Hermannstein

Samstagmittag wurden wir zu einem gemeldeten Zimmerbrand in einem Einfamilienwohnhaus in Hermannstein gerufen. Ein brennendes elektrisches Gerät führte zu einer erheblichen Verrauchung der betroffenen Wohnung.

Glücklicherweise erlosch der Brand noch vor Eintreffender Feuerwehr von selbst. Vier Personen, die sich zu diesem Zeitpunkt in der Wohnung aufhielten, wurden vom Rettungsdienst auf eine mögliche Rauchgasvergiftung untersucht, konnten jedoch vor Ort verbleiben und mussten nicht ärztlich behandelt werden.

Wir führten Nachlöscharbeiten sowie umfangreiche Belüftungsmaßnahmen durch, so dass die betroffenen Personen die Wohnung wieder nutzen konnten. Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Hermannstein, Niedergirmes, der Innenstadt und des Rettungsdienstes vor Ort.

Gasgeruch nach Tiefbauarbeiten

Heute Morgen wurden wir zu einer beschädigten Gasleitung in die Wolfgang-Kühle-Straße in Wetzlar gerufen. Bei Tiefbauarbeiten in der Nähe des dortigen Kreisverkehrs wurde eine Leitung beschädigt, weshalb ein stechender Geruch in der näheren Umgebung, aber auch aus Kanalabdeckungen wahrnehmbar war.

Neben einem Großaufgebot von Polizei, Rettungsdienst sowie den Feuerwehren aus Garbenheim, Hermannstein, der Innenstadt inklusive der hauptamtlichen Kräfte, Niedergirmes und Steindorf war auch unser Umweltschutzzug vor Ort. In enger Zusammenarbeit mit dem zuständigen Energieversorger wurden umfangreiche Gasmessungen durchgeführt. Glücklicherweise ergaben diese Messungen keine Auffälligkeiten – es bestand keine akute Gefahr für die Anwohner oder die Umgebung. Niemand wurde verletzt.

Aufgrund der zunächst unklaren Lage wurden die Wolfgang-Kühle-Straße und die Garbenheimer Straße in beide Richtungen voll gesperrt. Die beschädigte Gasleitung wurde durch den zuständigen Gasversorger gesichert und repariert. Für weitere Reparaturmaßnahmen wurde die Sperrung nach Abrücken der Feuerwehr weiter aufrechterhalten.

Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen auf Autobahn

Samstagvormittag wurden wir mit dem Alarmstichwort Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert. Auf der Bundesautobahn 45 kam es zwischen den Anschlussstellen Wetzlar Ost und Wetzlar Süd zu einem Alleinunfall sowie wenige Meter davor zu einem weiteren Verkehrsunfall. Insgesamt waren vier Fahrzeuge am Unfallgeschehen beteiligt, vier Personen wurden mittelschwer und eine Person leicht verletzt.

Durch die massiven Beschädigungen der Fahrzeuge wurden zwei Personen in ihren Fahrzeugen eingeschlossen und mussten mit technischem Gerät befreit werden. Eine Person wurde eingeklemmt und musste ebenfalls befreit werden.

Die Rettung und Versorgung der Verletzten erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst. Dieser war mit einem Großaufgebot an Rettungswagen der Malteser Wetzlar / Lahn-Dill sowie des DRK Rettungsdienst Mittelhessen, dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst, einem Leitenden Notarzt und mehreren Einsatzkräften der Polizei im Einsatz. Wir waren mit ca. 45 Einsatzkräften der Feuerwehren aus Garbenheim, Büblingshausen, Hermannstein und der Innenstadt sowie dem diensthabenden technischen Einsatzleiter und dem Pressesprecher vor Ort.

[box]Für die Dauer des Einsatzes war die Autobahn in Fahrtrichtung Hanau voll gesperrt, so dass es zu einem längeren Rückstau kam. An dieser Stelle sei noch einmal darauf hingewiesen, dass für eine schnelle Rettung die Bildung einer Rettungsgasse notwendig ist:
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Gründung der Drohnenstaffel

Seit dem 1. April verfügt die Wetzlarer Feuerwehr über eine Drohneneinheit. Sie kommt bei größeren Brand-, Rettungs- und Gefahrguteinsätzen zum Einsatz und ermöglicht den Einsatzkräften, sich aus sicherer Entfernung ein umfassendes Lagebild zu verschaffen. So können zum Beispiel Züge, die unter Umständen bis zu 750 Meter lang sein können, bei Unfällen umflogen werden, um sich einen Überblick über das Schadensausmaß zu verschaffen. Ebenso könnten Gefahrstoffe und das Ausmaß eines Gefahrgutaustritts aus der Ferne bestimmt werden.

Doch bevor das unbemannte Luftfahrzeug zum Einsatz kommen konnte, wurden die 12 ehrenamtlichen Mitglieder der Fachgruppe intensiv ausgebildet und in die Technik der Drohne eingewiesen. Die rund 4 Kilogramm schwere Drohne kann bis zu 40 Minuten lang fliegen. Da ein Akkuwechsel im laufenden Betrieb möglich ist, ist ein nahezu durchgehender Betrieb gewährleistet. Vier verschiedene Kameras (Flugkamera (FPV-Kamera), Weitwinkel-, Zoom- und Wärmebildkamera) ermöglichen dabei ein umfangreiches Einsatzspektrum. Im Gegenzug zu herkömmlichen Modellen kann die Drohne bauartbedingt auch bei widrigem Wetter wie Regen oder leichtem Schneefall eingesetzt werden.

„Es ist ein Projekt von allen Wehren der Stadt Wetzlar“, betonte Erwin Strunk, Leiter der Feuerwehr, bei Ausbildungsbeginn sowie der Gründung. So haben sich nach einer Ausschreibung Teilnehmer aus Blasbach, Büblingshausen, Garbenheim, Niedergirmes sowie Steindorf gefunden. Das Material ist zwar in Niedergirmes stationiert ist, dort aber nicht fest auf einem Einsatzfahrzeug verlastet, so dass es von allen an der Fachgruppe beteiligten Einheiten genutzt werden kann.

Die Drohne wurde offiziell vergangenen Dienstag im Rahmen der Wehrführerdienstversammlung in Wetzlar-Garbenheim durch Oberbürgermeister Manfred Wagner an die Mitglieder der Staffel übergeben.

 

Start der Ausbildung zum Drohnenpilot
Start der Ausbildung zum Drohnenpilot
Übergabe der Drohne durch Oberbürgermeister Manfred Wagner
Übergabe der Drohne durch Oberbürgermeister Manfred Wagner

Küchenbrand in Dutenhofen

Am Mittwochabend wurde die Feuerwehr Wetzlar zu einem Küchenbrand in einer Gaststätte in Dutenhofen alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte eine starke Verrauchung des Gebäudes festgestellt werden. Die Bewohner des Hauses hatten das Gebäude rechtzeitig verlassen, so dass keine Personen verletzt wurden.

Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte der Brand mit zwei Trupps unter schwerem Atemschutz schnell unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden.

Insgesamt waren über 30 Einsatzkräfte der Polizei, des Rettungsdienstes sowie der Feuerwehren aus Dutenhofen, Büblingshausen, Hermannstein und Münchholzhausen unter der Leitung von Dirk Greifenberg vor Ort.

 

Brandschutzerziehung im neuen Gewand

Die Brandschutzerziehung in Kindergärten und Schulen ist ein elementarer Bestandteil der Aufgaben der Feuerwehren. Sie dient zur Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den sorgsamen Umgang mit Feuer und Rauch sowie das richtige Verhalten im Brandfall. Da dies in der Stadt Wetzlar sowie in allen umliegenden Stadtteilen ein sehr breit aufgestelltes Aufgabenfeld ist, wurde eine Koordinierungsstelle Brandschutzerziehung geschaffen, die Martina Henkel hauptamtlich begleitet. Henkel steht als Bindeglied und Ansprechpartner zwischen verschiedenen Institutionen (Land Hessen, Lahn Dill Kreis, Stadt Wetzlar inklusive Stadtteile) zur Verfügung, um Prozesse zu koordinieren und Informationen zielgerichtet weiterzugeben. Ebenso bildet Martina Henkel „Helfer/-innen in der Brandschutzerziehung“ aus.
 
Vervollständigt wird ihre Arbeit durch ein Team von Helfern aus den einzelnen Stadtteilen. Das Aufgabengebiet der Brandschutzerziehung umfasst nicht nur den Kontakt mit Kindern und Jugendlichen. Unter anderem werden auch Eltern, Pädagogen und Erzieher zum Thema Brandschutzerziehung und Umgang mit Zündmitteln aufgeklärt.
 
Für ihre Arbeit steht den Brandschutzerzieherinnen und -erziehern neben eigens gestalteten Unterrichtsmaterialien auch seit vergangenen Dezember ein Brandschutzerziehungs- und aufklärungsmobil zur Verfügung, welches durch das Land Hessen gestellt wird. Das Fahrzeug wird von den ehrenamtlichen Helfern in Kindergärten und Schulen, bei der Kinder- und Jugendfeuerwehr sowie zur Mitgliederwerbung benutzt.
 
Das „Löwenmobil“ hat einen Wert von rund 100.000 Euro und viele hilfreiche Dinge an Bord, mit denen man experimentieren und ausprobieren und Interessantes zum Thema „Feuer“ entdecken kann.

Führungswechsel in Blasbach

Am 12. Januar eröffnete Sascha Pfeiffer zum letzten Mal als Wehrführer der Blasbacher Feuerwehr die Jahreshauptversammlung. In einem Rückblick auf das vergangene Jahr berichtete er von 11 Einsätzen und 5 Brandsicherheitsdiensten, die die Wehrleute absolvierten. Besonders erwähnenswert ist, dass die Blasbacher Feuerwehr bei lang andauernden Einsätzen zu jeder Tages- und Nachtzeit für die Verpflegung der eingesetzten Einsatzkräfte sorgen. Bei drei der geleisteten Alarmeinsätze handelte es sich um die genannten Verpflegungseinsätze. Auch die Aus- und Fortbildung stand 2023 auf dem Programm. Neben absolvierten Lehrgängen auf Stadt-, Kreis- und Landesebene wurden 29 Übungsabende abgehalten.
Pfeiffer sagte, dass das vergangene Jahr nur durch eine gut funktionierende Mannschaft reibungslos ablief. Insgesamt 24 Wehrleute befinden sich in der Einsatzabteilung. Zum Vorjahr ein stetiger Zuwachs, da insgesamt vier Neueintritte und drei Übergänge aus der Jugendfeuerwehr, leider aber auch drei Austritte zu verzeichnen waren.
Erwin Strunk, Leiter der Wetzlarer Feuerwehr, richtete ebenfalls Lob und Dank an die Wehr. Für die geleistete Dienstzeit, aber auch für absolvierte Lehrgänge führte er gemeinsam mit Sascha Pfeiffer und seinem Stellvertreter Philipp Schmidt verschiedene Beförderungen durch.
So wurden Justin Baake und Philipp Kettner zum Feuerwehrmann befördert. Benedict Ott, Christian Kirchner und Pascal Hörbel erhielten den Dienstgrad Oberfeuerwehrmann, Steffen Schmidt den Hauptfeuerwehrmann. Christoph Gick wurde zum Oberlöschmeister befördert.
Zu dieser Jahreshauptversammlung fand auch die Wahl zum Wehrführer statt. Sascha Pfeiffer stand aus persönlichen Gründen nicht mehr für eine erneute Amtsperiode zur Verfügung. Nach einem Wahlverfahren wurde Christoph Gick zum neuen Blasbacher Wehrführer gewählt. Ein besonderer Dank ging an Sascha Pfeiffer für die vergangenen 8 Jahre, in denen er die Funktion des Wehrführers innehatte