Zum Hauptinhalt springen

Autor: Sascha

Kellerwohnung brennt in Hermannstein aus

Am Samstagabend gegen 22:40 Uhr wurden unsere Einsatzabteilungen aus Hermannstein und Niedergirmes zu einem Wohnungsbrand alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte, schlugen diesen bereits Flammen entgegen.
Es brannte eine Kellerwohnung und ein am Haus angrenzender Wintergarten. Insgesamt waren 28 Einsatzkräfte im Einsatz. Davon wurden 4 Trupps unter Atemschutz eingesetzt, um den Brand insbesondere im Keller zu bekämpfen und anschließend die Nachlöscharbeiten durchzuführen. Das Löschwasser wurde anschließend mit einem Wassersauger aus der Kellerwohnung befördert.
Die Einliegerwohnung ist ohne eine gründliche Sanierung nicht mehr bewohnbar. Die Wohnungen im Obergeschoss wegen der Verrauchung zunächst auch nicht. Es gab keine Verletzten. Die Anwohner konnten sich bereits vor Eintreffen der Einsatzkräfte in Sicherheit bringen.
Zur Schadenshöhe und Ursache können keine Angaben gemacht werden. Diese sind Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Die Einsatzstelle konnten wir nach ca. 3 Stunden verlassen.
Wir möchten uns hier auch bei der Nachbarschaft bedanken, die uns während des Einsatzes mit Getränken versorgt hat.

Ehrenverbeamtung neuer Wehrführer im Rathaus

Am späten Dienstagnachmittag fand die Ehrenverbeamtung von neuen Wehrführern der freiwilligen Feuerwehr Wetzlar im Rathaus statt.

Vor der Urkundenvergabe richtete Oberbürgermeister Manfred Wagner dankende Worte für das Engagement und die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen an die anwesenden Wehrführer und ihre Stellvertreter.

Der Oberbürgermeister und der Leiter der Feuerwehr, Erwin Strunk, überreichten die Urkunden zur Ehrenverbeamtung an folgende Wehren und Personen:
Freiwillige Feuerwehr Wetzlar-Nauborn:

  • Tim Löber ( Wehrführer )
  • René Kauferstein ( stv. Wehrführer)

 

Freiwillige Feuerwehr Wetzlar-Münchholzhausen

  • Marco Lang ( Wehrführer )
  • Daniel Karle ( stv. Wehrführer )

 

Freiwillige Feuerwehr Wetzlar-Innenstadt

  • Marcel Bertuleit ( 2. stv. Wehrführer )

 

Im Anschluss an die Verleihung richtete auch Erwin Strunk in seinem und im Namen seines Stellvertreters Ralph Merseburg sowie dem Vertreter der Ehrenamtlichen Kräfte, Dirk Schmidt, dankende Worte an die jungen Führungskräfte und wünscht allen stets gutes Gelingen für ihre neue Aufgabe.

Es wurde natürlich auf das Händeschütteln verzichtet. Ein Gruppenfoto mit genügend Abstand gab es aber trotzdem.

Steindorfer bilden Kettensägenführer fort

Vergangenen Samstag führte die Feuerwehr Wetzlar – Steindorf eine Fortbildung ihrer Kettensägenführer durch. Ein entsprechender Lehrgang ist bei der Feuerwehr Voraussetzung, um Kettensägen bedienen zu dürfen. Auch wurden die Kameradinnen und Kameraden eingebunden, die noch keine Ausbildung an der Motorkettensäge haben. Diese übten den Umgang mit einem Mehrzweckzug und der maschinellen Zugeinrichtung eines Rüstwagens. Beides dient dazu, schwere Lasten zu sichern und zu bewegen. Insgesamt nahmen 15 Feuerwehrleute an der Ausbildung teil. Besonderen Dank richtet die Wehrführung Steindorf an Revierförster Herrn George für die Bereitstellung der Baumstämme und an Maik Schuss, der von der Feuerwehr Wetzlar – Innenstadt mit dem dort stationieren Rüstwagen unterstützte.

Naunheimer Kinderfeuerwehr bei Martinsumzug

Ein besonderes Highlight konnten die ca. 200 kleinen und großen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Naunheimer St. Martinumzuges erleben.
Bereits das zweite mal endete dieser, unter Begleitung eines Pferdes, im Gerätehaus der Naunheimer Feuerwehr. Dort erwartete die kleinen, die in Begleitung ihrer Eltern waren, ein Martinsfeuer, Stockbrot sowie Speisen und Getränke, die der Förderverein der Feuerwehr organisierte.
Die Kinderfeuerwehr nutzte die Gelegenheit und stellte sich den anderen Kindern vor. Im Rahmen einer Tombola gab es ein großes Lego-Feuerwehrhaus mit Hubschrauber und Feuerwehrauto zu gewinnen.
Organisiert wurde die Veranstaltung von der Feuerwehr zusammen mit dem Förderverein, dem Elternbeirat des städtischen Kindergartens und dem Ortsgemeinschaftsverein.

Führungskräfte in Psychosozialer Einsatznachsorge geschult

Die Feuerwehr hilft bei Bränden, Unfällen und anderen Notfällen, das ist klar. Durch eine hervorragende Ausbildung und Ausstattung können alle Einsatzlagen bewältigt werden. Manchmal können Eindrücke aus den Einsätzen jedoch die Psyche belasten. Einsatznachbesprechungen und gemeinsame Gespräche unter den KameradInnen ermöglichen, gestärkt daraus hervorzugehen. Sollte der Unterstützungsbedarf jedoch einmal größer sein, gibt es nun ein neues Projekt des Landesfeuerwehrverbandes Hessen, das die Einsatzkräfte in der Psychosozialen Einsatznachsorge   unterstützt.

In Wetzlar haben nun der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes, Dr. h.c. Ralf Ackermann, und Diplom-Psychologin Christina Krahl das Projekt „Nur für uns“ vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Infoline, bei der Einsatzkräfte der Feuerwehren anrufen und sich psychologisch beraten lassen können. Die anrufenden kommen im psychotraumatischen Zentrum für Diagnostik und Therapie an der BG Unfallklinik in Frankfurt am Main heraus. Auch wurden die Führungskräfte im Rahmen des Seminars darin geschult akute Stressreaktionen und posttraumatische Belastungsstörungen erkennen zu können, um die Einsatzkräfte ggf. gezielt ansprechen zu können. Im Ergebnis sollen Hürden abgebaut werden, sich Hilfe zu holen, wenn gewonnene Eindrücke mal nicht selbst verarbeitet werden können.

Die Infoline ist von Montag bis Freitag zwischen 9 – 17 Uhr kostenfrei unter 0800 0102112 erreichbar.

 

Bei der Feuerwehr Wetzlar wird gebaut

Gemäß dem Hessischen Gesetz über den Brandschutz, den Katastrophenschutz und die Allgemeine Hilfe, ist es Aufgabe der Gemeinde: „(…) eine den örtlichen Erfordernissen entsprechende leistungsfähige Feuerwehr aufzustellen, diese mit den notwendigen baulichen Anlagen und Einrichtungen sowie technischer Ausrüstung auszustatten und zu unterhalten (…).“

Um diesem Auftrag nachzukommen müssen bauliche Maßnahmen ergriffen werden, denn die Feuerwache in der Innenstadt ist baufällig. Von einer Sanierung, über eine bauliche Erweiterung wurden viele Lösungsmöglichkeiten besprochen. Bei genauerer Betrachtung der Bausubstanz wurde jedoch klar, dass dies keine Option darstellt. Ein Neubau stellte die einzig umsetzbare Möglichkeit dar. Bei der Suche nach einem geeigneten Grundstück war auch schnell klar, dass es zu dem Gelände in der Ernst-Leitz-Straße keine Alternative gibt. So wurde ein Neubau an dieser Stelle beschlossen. Vermutlich im Laufe des Jahres 2020 werden die Gebäude abgerissen und in der Folge der Neubau errichtet.

Aber wohin mit einer ganzen Feuerwache und den Mitarbeitern, wenn die Wache abgerissen wird? Die ehrenamtlichen Kräfte ziehen derweil in eine Interimslösung. Eine Halle in der Braunfelser Straße soll dazu angemietet werden.

Die hauptamtlichen Kräfte nutzen das bereits vorhandene Gebäude der Feuerwehr Niedergirmes. Zusätzlich werden hier Container aufgestellt, die Werkstätten, Büros und die Atemschutzübungsstrecke beherbergen. Die 38 Girmeser Einsatzkräfte haben allerdings jetzt schon zu wenig Platz in den Umkleiden und den Büroflächen. Daher wird ein Anbau an das bestehende Gebäude erfolgen. Neue Büroflächen, eine größere Herrenumkleide, Sanitäranlagen und Gruppenräume für Jugend- und Kinderfeuerwehr werden in dem ca. 140 qm großen Anbau entstehen.

Auf die Feuerwehr Wetzlar kommen somit spannende Jahre zu. Natürlich freuen sich alle auf den Neubau in der Innenstadt, der allen elf Stadtteilfeuerwehren zu Gute kommen wird. Der neue Übungsturm mit Übungsräumen, der Sportraum und die größere Landfunkstelle mit Stabsraum wird von der gesamten Feuerwehr Wetzlar genutzt werden. Auch alle Atemschutzgeräteträger aus dem Lahn-Dill-Kreis profitieren von der neuen Atemschutzübungsstrecke. Bis es soweit ist, heißt es allerdings zusammenrücken und die neuen Gegebenheiten annehmen und das Beste aus ihnen zu machen.

Auf den beiden Zeichnungen seht ihr Skizzen des Neubaus in der Innenstadt und des Anbaus in Niedergirmes.

In Zukunft wird auf unserer Homepage und auf unserem Facebookauftritt über den aktuellen Sachstand und den Baufortschritt berichtet werden.

Bilder: Neubau Innenstadt
=> kplan AG / www.kplan.de

Anbau Niedergirmes
=> Weil Architekt / www.weil-architekt.de

Kinderfeuerwehren legen Kindertatze ab

64 Kinder der Wetzlarer Kinderfeuerwehren haben vergangenen Samstag erfolgreich die Kindertatze abgelegt. Die Kindertatze ist das Leistungsabzeichen des Landes Hessen für die Kinderfeuerwehren. Oberbürgermeister Manfred Wagner wünschte den Anwesenden viel Spaß und beobachtete zusammen mit Ortsvorsteherin Andrea Volk das Geschehen an sechs verschiedenen Stationen. Hier mussten die Kinder, die sich im Alter von 6 bis 9 Jahren befinden, folgende Herausforderungen meistern:

  • Leinenbeutelweitwurf
  • Sicheres Anzünden und Löschen eines Teelichts
  • Notruf absetzen
  • Memory mit verschiedenen feuerwehrtechnischen Geräten
  • Einen Weg mit Kisten bauen
  • Knoten vorführen

 

Zur Stärkung gab es Kuchen und Getränke, die von den Eltern gespendet wurden. Auch Spenden wurden gesammelt, die dem Hilfsfonds der Feuerwehr Wetzlar Wache 1 e.V. zu gute kommen. Aus diesem Fonds werden durch einen Brand unverschuldet in Not geratene Wetzlarer Bürgerinnen und Bürger unterstützt.

Sieben Kinderfeuerwehren in Wetzlar

 

In der Kinderfeuerwehr Wetzlar engagieren sich Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren. Eine Kinderfeuerwehr gibt es bisher an folgenden Standorten:

  • Büblingshausen
  • Hermanstein
  • Innenstadt
  • Münchholzhausen
  • Nauborn
  • Naunheim
  • Niedergirmes

 

Mehr Informationen findest du hier.

Austauschschüler besuchen Feuerwehrwache in Niedergirmes

Die August-Bebel-Gesamtschule besuchte mit Austauschschülern aus Polen und Rumänien die Feuerwache im Stadtteil Niedergirmes.

Im Rahmen des von der EU geförderten Programms „Erasmus+“ beteiligt sich die 8. Klasse der Gesamtschule am Projekt „Ready2Aid“. Ziel des Projekts ist es sich über Möglichkeiten auszutauschen, Schülerinnen und Schülern die Erste Hilfe näher zu bringen. Die Fähigkeit im Falle eines Verkehrsunfalls, Feuers oder bei plötzlichen Erkrankungen Erste Hilfe zu leisten und einen Notruf korrekt abzusetzen sollte selbstverständlich für Bürger einer modernen Gesellschaft sein und bereits zu Schulzeiten trainiert werden.

Daher nahmen die Projektteilnehmer u.a. an einem Erste-Hilfe-Kurs beim Deutschen Roten Kreuz teil. Nun stand der Besuch der Wetzlarer Feuerwache in Niedergirmes an.

Nachdem Wehrführer Alexander Lotz in einer kurzen Einführung aufzeigte, dass 94% aller Feuerwehrleute in Deutschland ehrenamtlich tätig sind, ging es dann auch schon an eine der vier Stationen. Die Herausforderung für die gemischten Gruppen aus rumänischen, polnischen und deutschen Schülern bestanden u.a. darin, das Löschen eines Feuers mit einem Feuerlöscher zu trainieren. Um ein Einsatzszenario nachempfinden zu können, bot die Niedergirmeser Feuerwache auch die Möglichkeit, ein Unfallauto mit hydraulischem Rettungsgerät zu zerschneiden. Außerdem konnte die Ausrüstung der Feuerwehrleute anprobiert und das Bedienen eines Strahlrohres ausprobiert werden. Letzteres kam auf Grund der warmen Temperaturen besonders gut an.

Feuer in Wetzlarer Altstadt gelöscht

Zu einem gemeldeten Wohnungsbrand mit Menschenleben in Gefahr wurden die Wetzlarer Feuerwehren aus der Innenstadt, Büblingshausen und Hermannstein am heutigen Samstag gegen 07:28 Uhr alarmiert. Verletzt wurde jedoch niemand. In der Wetzlarer Altstadt war es in der Weißadlergasse, aus bislang ungeklärter Ursache, zu einem Brand in einem Fachwerkhaus gekommen. In einer Wäschekammer, die abgelegen in einer Zwischenetage liegt, brannte Wäsche auf einem Wäscheständer. Zwei Trupps unter Atemschutz wurden von Einsatzleiter Peter Michalski mit jeweils einem C-Rohr eingesetzt, um das Feuer zu löschen. Mit einem Überdruckbelüfter wurde das Gebäude im Anschluss vom Brandrauch befreit. Das Haus blieb weiterhin bewohnbar. Ebenfalls im Einsatz war der Rettungsdienst mit einem Notarzteinsatzfahrzeug und einem Rettungswagen, diese mussten jedoch nicht tätig werden.

Jugendflamme erfolgreich absolviert

Am vergangenen Mittwoch wurde im Rahmen eines Jugendfeuerwehrdienstes der Kernstadtfeuerwehren die Jugendflamme in der Stufe 1 erfolgreich abgenommen.

Die Jugendflamme ist ein erster Leistungsnachweis, bei dem die jungen Feuerwehrleute sich und ihre Fähigkeiten erstmals unter Beweis stellen können. Unter den Augen von Jugendfeuerwehrwart Sascha Mulch und seinem Team konnten sich so die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr der Wetzlarer Kernstadtwachen mehreren feuerwehrtechnischen Aufgaben, an insgesamt fünf Stationen, stellen. Eine der Stationen bestand zum Beispiel darin einen Notruf über die Telefonnummer 112 abzusetzen und dabei Angaben nach den fünf „W-Fragen“ (Wer, Was, Wo, Wie viele, Warten) zu machen. An der zweiten Station musste beschrieben werden, wie ein Strahlrohr funktioniert und welche Funktionen es mit sich bringt. Die dritte Station stellte die Jugendlichen vor die Herausforderung Feuerwehrschläuche ordnungsgemäß ein- und auszurollen. Bei der vorletzten Station musste bewiesen werden, wie gut die zuvor gelernten Knoten und Stiche mit Feuerwehrleinen umgesetzt werden konnten. Am meisten Spaß hatten die Nachwuchsbrandschützer jedoch bei der letzten Station. Hier sollte aus verschiedenen Gerätschaften ein Tannenbaum nachgebaut werden, der stehen kann.

Im Anschluss wurde gemeinsam gegrillt. Wir gratulieren allen TeilnehmerInnen zur Jugendflamme in der Stufe 1!

Mitmachen bei der Jugendfeuerwehr können Jugendliche im Alter von 10-16 Jahren. Neben dem Feuerwehrhandwerk stehen Teamgeist und Spaß im Vordergrund. Weitere Informationen sind hier zu finden.