Zum Hauptinhalt springen

Autor: ffernandez

1017 Einsätze für die Wetzlarer Feuerwehren

Auf der gemeinsamen Jahreshauptversammlung aller Wetzlarer Feuerwehren versammelten sich rund 170 Feuerwehrleute, um gemeinsam auf das vergangene Jahr zurückzublicken, aber auch einen Blick in die Zukunft der Feuerwehr in der Domstadt zu werfen. Musikalisch eröffnet wurde die Veranstaltung vom Blasorchester Garbenheim unter der Leitung von Frau Dr. Jennifer Nowak.

Zu den Gästen zählten unter anderem Oberbürgermeister Manfred Wagner, der Brandschutzdezernent des Regierungspräsidiums Gießen, Dr. Sven Holland sowie Dr. Tobias Nowack von der Feuerwehr in der Wetzlarer Partnerstadt Ilmenau. Sie überbrachten ihre Grußworte und betonten die große Anerkennung, die die Feuerwehr in der Wetzlarer Gesellschaft genießt. Insbesondere Wagner hob hervor, dass die Wetzlarer Feuerwehr gut ausgebildet sei und auch für herausfordernde Einsatzlagen durch die neu eingerichtete Drohnenstaffel unterstützt werden könne. Weitere Gäste aus der Politik und verschiedenen Hilfsorganisationen nahmen ebenfalls an der Versammlung teil.

Der Leiter der Feuerwehr Wetzlar, Erwin Strunk, präsentierte den Jahresbericht und hob hervor, dass das Jahr 2024 vor allem im Zeichen der Jugendarbeit und Ausbildung stand. In insgesamt 50 Einrichtungen wurden 1012 Kinder und 651 Erwachsene in Brandschutzfragen geschult. Die 333 ehrenamtlichen Einsatzkräfte sowie 16 hauptamtliche Kräfte der Feuerwehr rückten im Berichtsjahr zu insgesamt 1017 Einsätzen aus, wobei die klassische Brandbekämpfung nur noch 24 % der Einsätze ausmachte. Ein großer Fokus läge auf der technischen Hilfeleistung. Auch die Ausstattung der Feuerwehr wurde weiter verbessert. Neben Neubauten der Gerätehäuser in der Innenstadt, Garbenheim und Dutenhofen stehen in der Zukunft auch bauliche Maßnahmen in Blasbach an. Strunk bedankte sich bei den ehrenamtlichen Einsatzkräften und wünschte ihnen, dass sie stets gesund aus ihren Einsätzen zurückkehren.

Die stellvertretende Stadtjugendfeuerwehrwartin Celine Wucke und der stellvertretende Stadtkinderfeuerwehrwart Alexander Mohr berichteten von einer positiven Entwicklung in den Jugendabteilungen. Besonders die Mischung aus Spielen, Freizeitveranstaltungen und solider feuerwehrtechnischer Ausbildung sorge für eine stetige Begeisterung bei den jungen Feuerwehrleuten, welche den Grundstein für die Zukunft der Feuerwehr bildeten.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Ehrung der Jugendfeuerwehrmitglieder, die erfolgreich an der Leistungsspange teilgenommen haben. Zudem wurden mehrere verdiente Feuerwehrkameraden befördert. Zum Brandmeister ernannt wurden Federico Fernández (Innenstadt), Timo Kleinhans (Garbenheim), Alexander Thielmann (Büblingshausen), Michael Zylka (Niedergirmes) und Thomas Schneider (Steindorf). Den Dienstgrad des Oberbrandmeisters erhielten Yusuf Colak (Niedergirmes), Christian Failing (Büblingshausen) und Matthias Golletz (Innenstadt). Zum Hauptbrandmeister wurden Marcel Bertuleit (Innenstadt), Ernesto Castrejón (Niedergirmes) und Simon Hildebrand (Dutenhofen) befördert.

Leider mussten einige langjährige Kameradinnen und Kameraden in die Alters- und Ehrenabteilungen verabschiedet werden. Dazu zählten Bernd Gümbel (Dutenhofen), Martina Henkel (Hermannstein), Uwe Keller (Hermannstein), Stefan Neuweger (Innenstadt), Mike Schlier (Innenstadt) und Jürgen Heiland (Steindorf). Ihnen wurde für ihren jahrzehntelangen Einsatz großer Dank ausgesprochen.

Die Jahreshauptversammlung endete mit einem positiven Blick in die Zukunft. Die Wetzlarer Feuerwehren blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück und setzen weiterhin auf Ausbildung, Nachwuchsförderung und eine technische Modernisierung, um den Herausforderungen der Zukunft gewachsen zu sein.

Hessenweiter Warntag am 13.03.2025

Am Vormittag des 13.03. findet der hessenweite Warntag statt. Dabei werden die Sirenen sowie die Mobiltelefone und die gängigen WarnApps einen Probealarm auslösen. Um 10:15 Uhr wird es von den Sirenen im Stadtgebiet einen Alarmton für eine Minute geben. Um 10:50 Uhr ist dann geplant eine einminütige Entwarnung ertönen zu lassen. Es handelt sich dabei lediglich um einen Test, sodass keine weitere Maßnahmen von Seiten der Bevölkerung nötig sind.

 

Neue Führung in der Innenstadtwehr

Auch 2024 war wieder ein ereignis- und einsatzreiches Jahr für die Feuerwehr in der Wetzlarer Innenstadt. Das berichtete der stellvertretende Wehrführer Matthias Golletz bei der Jahreshauptversammlung. Neben 60 Brandeinsätzen und 64 Hilfeleistungen mussten 2024 auch zahlreiche Fehleinsätze und Brandsicherheitsdienste bewältigt werden. Dabei waren die 49 Einsatzkräfte der „Wache 1“ häufig bei Verkehrsunfällen und anderen Hilfeleistungen gefordert. Oberbürgermeister Manfred Wagner und der Leiter der Feuerwehr Wetzlar, Erwin Strunk, dankten den Feuerwehrmännern und -frauen für ihren Einsatz. Wagner betonte die Bedeutung der Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr für die Wetzlarer Bevölkerung. Der Neubau der Feuerwache sowie der weitere Ausbau der technischen Ausstattung für die Brandschützer sei notwendig und gleichzeitig ein Zeichen der Anerkennung für die herausfordernde Arbeit in immer neuen Einsatzsituationen. Besonders hervorzuheben sei in diesem Zusammenhang die Übergabe des Förderbescheides für eine Drehleiter im vergangenen Jahr. Erwin Strunk betonte auch, dass mit der Fertigstellung des Neubaus in der Innenstadt im kommenden Jahr der Zusammenhalt der Feuerwehr weiter wachsen werde. Neben den täglichen Einsätzen habe auch die Ausbildung einen hohen Stellenwert. Matthias Golletz berichtete von 71 Lehrgängen und Seminaren, die von den Feuerwehrleuten im vergangenen Jahr besucht wurden. Auch die Jugendarbeit in den Kinder- und Jugendfeuerwehren habe einen hohen Stellenwert. Hier werde der Grundstein für den Nachwuchs der zukünftigen Brandschützer gelegt. Die Kinderfeuerwehr werde derzeit von 23 Kindern im Alter von sechs bis zehn Jahren besucht. Die Jugendfeuerwehren in der Kernstadt werden derzeit von über 50 Jugendlichen besucht. Nach neun Jahren in der Wehrführung der Innenstadt schied Claudia Meyer als Wehrführerin aus. Bei den Neuwahlen konnte Manuel Rompf ihren Posten übernehmen und leitet nun die Geschicke der Innenstadtwehr. Darüber hinaus konnten zahlreiche Feuerwehrfrauen und -männer Beförderungen und Ehrungen entgegennehmen. So konnten Glen Thomanek, Jannik Funk und Lydia Brüning-Sauer zum Feuerwehrmann bzw. zur Feuerwehrfrau ernannt werden. Elena Ofiera und Katharina Paruzel wurden zur Feuerwehrfrau befördert. Dustin Popielarz, Dennis Hirsch und Jannes Rapp wurden zum Oberfeuerwehrmann befördert. Patrick Hirsch wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Manuel Rompf und Fabian Sauer wurden zum Hauptlöschmeister befördert. Oberbürgermeister Wagner und Erwin Strunk gratulierten den Beförderten und Geehrten.

 

Naunheimer Wehr absolviert 24 Einsätze

Auf der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Wetzlar-Naunheim konnte Wehführer Thomas Horz neben dem Stadtrat Jörg Kratkey und Ortsvorsteherin Andrea Volk auch den Vertreter der ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr, Dirk Schmidt, begrüßen. Volk bedankte sich bei den aktiven aller Abteilungen für ihre rege Beteiligung bei den Veranstaltungen im Ort, wie dem Weihnachtsmarkt, der Weihnachtsbaumverbrennung oder der Aktion „Saubere Landschaft“, welche die Feuerwehrleute neben den Einsätzen noch zusätzlich stemmen würden. „Die Gesellschaft eines Ortes lebt vom Ehrenamt“, so Stadtrat Jörg Kratkey. Wehrführer Thomas Horz warf einen Blick auf das abgelaufene Berichtsjahr und konnte von 24 Einsätzen berichten, welche die Wehrleute gemeistert haben. Die Feuerwehr Naunheim habe eine stabile Mitgliederentwickung, dennoch verwies Horz auf die Bedeutung der Jugendarbeit für die Zukunft der Einsatzabteilung. Die Mitgliederentwicklung im Jugendbereich sei sehr positiv, was nicht zuletzt an einer Vielzahl spannender feuerwehrtechnischer und freizeitlicher Angebote liege.
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung konnten verdiente Feuerwehrkameradinnen und Kameraden befördert werden. So wurde Paul Gutzeit zum Feuerwehrmann ernannt und Markus Roll konnte zum Löschmeister befördert werden. Daniel Brech wurde zum Oberlöschmeister befördert.

Wohnungsbrand in Nauborn

Am Mittag des 10.01. kam es zu einem Wohnungsbrand im Wetzlarer Stadtteil Nauborn. Noch auf der Einsatzfahrt wurde der Brand bestätigt. Bei dem Brand wurde ein Bewohner des Hauses leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst versorgt werden. Die Einsatzkräfte aus Nauborn, der Innenstadt, Hermannstein sowie die Hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr Wetzlar waren mit insgesamt 25 Einsatzkräften vor Ort und brachten den Brand schnell unter Kontrolle. Eine Polizeistreife war ebenfalls vor Ort. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe können derzeit keine Angaben gemacht werden. Die Wohnung ist unbewohnbar.

 

PKW-Brand in Wetzlar

Am Abend des 31.10. kam es im Bereich der Brückenstraße/Garbenheimer Straße in Wetzlar zu einem Fahrzeugbrand. Aus bislang ungeklärter Ursache ging dort ein PKW in Flammen auf. Der Brand konnte schnell eingedämmt werden, das Fahrzeug erlitt jedoch einen Totalschaden. Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt. Die Feuerwehr der Innenstadt war mit 12 Einsatzkräften vor Ort. Die Straße war für die Dauer der Aufräumarbeiten gesperrt.

Auto überschlägt sich in Steindorf

In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es auf der L3451 zwischen Wetzlar und Steindorf zu einem Unfall. Ein PKW kam hinter dem Ortseingang nach Steindorf von der Straße ab, überschlug sich und kam in einem Garten auf dem Dach liegend zum Stehen. Der Fahrer wurde dabei leicht verletzt. In dem Garten wurden ein Hühnerstall und ein Holzgerüst zerstört. Die Feuerwehr war mit 16 Einsatzkräften aus Steindorf und der Innenstadt vor Ort und sicherte die Unfallstelle ab und sicherte den PKW ab. Die L3451 war für die Dauer der Fahrzeugbergung nur einspurig befahrbar.

Jugendfeuerwehr besucht Rettungswache

Die Jugendfeuerwehr Naunheim hat sich weitergebildet und die Rettungswache des Malteser Hilfsdienstes besucht. Dort konnten die jungen Feuerwehrleute nicht nur einen Rettungswagen und dessen Ausstattung begutachten, sondern lernten auch selbst allerhand nützliche Rettungstechniken. Auch über die medizinische Erstversorgung konnten die Jugendlichen vieles lernen.

Innenstadtwehr rückt fast 300 Mal aus.

Wehrführerin Claudia Meyer berichtet von einem ereignisreichen Jahr für die Feuerwehr in der Wetzlarer Innenstadt. 296 Einsätze forderten die 52 ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -männer, darunter Großbrände und Gefahrgutunfälle. Trotzdem bleibt die Zahl der Fehlalarme hoch.

Die Feuerwehr ist jung und gut ausgebildet, mit einem Durchschnittsalter von 32 Jahren und 1175 Stunden für Aus- und Fortbildung. Stadtrat Jörg Kratkey und Dirk Schmidt, Sprecher der ehrenamtlichen Kräfte, dankten den Einsatzkräften für ihre Zuverlässigkeit.

Besondere Ereignisse waren die Grundsteinlegung für eine neue Feuerwache und der Maus-Türöffner-Tag, der die Feuerwehrarbeit für die Jüngsten erlebbar macht. Die Kinderfeuerwehr hat bereits 25 Mitglieder und vielversprechende Zukunftsaussichten.

Für ihr Engagement konnten auch verdiente Kameradinnen und Kameraden befördert und ernannt werden. So wurden Elena Ofiera und Jannik Funk zu Feuerwehrmannanwärtern bzw. Feuerwehrfrauanwärterinnen ernannt. Johanna Förster wurde zur Feuerwehrfrau ernannt. Tino Gaerthe und Florian Greifenberg wurden zu Feuerwehrmännern ernannt. Ali Arslan wurde zum Feuerwehrmann befördert. Jan Schlier wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Wassilios Koumpoulidis wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Viktoria Rambeau wurde zur Löschmeisterin und Jule Bertuleit zur Oberlöschmeisterin befördert. Yannik Braas, Jan Rambeau und Manuel Rompf tragen nun den Dienstgrad Oberlöschmeister. Federico Fernández wurde zum Hauptlöschmeister befördert.

110 Einsätze halten Girmeser Wehr auf Trab

Am vergangenen Freitag fand die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Niedergirmes statt. Alexander Lotz, Wehrführer der „Wache 2“, berichtete über einen guten Personalbestand. Insgesamt engagieren sich 37 Feuerwehrfrauen und Männer in der „Girmeser“ Einsatzabteilung. 11 Kameraden umfasst die Alters- und Ehrenabteilung.

110 Mal klingelten im vergangenen Jahr die Meldeempfänger in Niedergirmes. Dazu kamen noch 11 Brandsicherheitsdienste. Lotz erwähnte, dass man vor allem bei Brandeinsätzen gemerkt habe, dass unser „Hobby“ alles andere als ungefährlich sei. „Wir gehen dahin, wo andere wegrennen“ – ein Spruch, der sich den NiedergirmeserFeuerwehrleuten im vergangenen Jahr negativ in Erinnerung geblieben ist. Beim Absturz eines Segelflugzeugs im Mai sei niemand weggerannt, sagt Lotz. „Hier wurde gegafft, gefilmt und fotografiert in einem Ausmaß, das mir noch immer die Sprache verschlägt“.

Für die Wehrleute jedoch kein Grund, sich weniger für ihr Hobby zu engagieren. Mit 44 Lehrgängen, Einsätzen und Dienstabenden haben die ehrenamtlichen Einsatzkräfte im Jahr 2023 über 6.000 Stunden geleistet. Viele dieser Stunden wurden auch für Sonderaufgaben wie die Betreuung der Jugendfeuerwehr, Lehrgangsverpflegung, als Lehrgangsausbilder oder auch als Pressesprecher geleistet.

Thorsten Kraft, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Wetzlar, schloss sich den Reden an und sprach den Dank des Magistrats und des Brandschutzamtes für die geleistete Arbeit aus. Gemeinsam mit der Wehrführung beförderte er Leyla Ay-Stepanek zur Feuerwehrfrau. Yasemin Turgut-Keßler und Andreas Kühn wurden zur Oberfeuerwehrfrau, bzw. zum Oberfeuerwehrmann, Burak Yoldaser zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Patrick Langel erhielt den Dienstgrad Löschmeister und Michael Zylka den Dienstgrad Hauptlöschmeister.

Für sein Engagement in der Kinderfeuerwehr erhielt Stefan Derinyol die Kinderfeuerwehrmedaille in Bronze. Die Kinderfeuerwehrmedaille in Silber erhielten Yasemin Kessler, Walter Rustler, Michel Stepanek, Dennis Dürrmann, Günter Kühn und Hans-Joachim Natschke.